Studienzentrum

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im Studienzentrum am Institut für Ernährungswissenschaften
Studienzentrum
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Studienzentrum - Durchführung ernährungsassoziierter Humanstudien

Humanstudien ermöglichen die Betrachtung der Zusammenhänge zwischen Ernährung, Stoffwechsel, Biomarkern/Risikofaktoren, genetischen Faktoren und alters- bzw. ernährungsmitbedingten Erkrankungen am gesunden sowie erkrankten Menschen.

Ernährungsassoziierte Humanstudien erlauben die Untersuchung des Einflusses von Nährstoffen oder weiteren Lebensmittelinhaltsstoffen, komplexen Lebensmitteln sowie bestimmten Ernährungsformen im Hinblick auf die Entstehung (Prävention) und Beeinflussung (Therapie) ernährungsmitbedingter Erkrankungen (bspw. kardiovaskuläre Erkrankungen, Krebs, Adipositas, Diabetes mellitus Typ II, chronisch-entzündliche Erkrankungen, altersbedingte Makuladegeneration etc.).

Im Frühjahr 2018 wurde am Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität ein Studienzentrum eingerichtet, welches aus drei Untersuchungsräumen, einem Wartebereich, sanitären Anlagen, sowie Büroräumen für die Mitarbeiter besteht.

Die praxisähnlichen Räume eignen sich für Patienten- und Probandenuntersuchungen sowie Probennahmen. Zudem sind Räumlichkeiten vorhanden, um Interviews, Fokusgruppen und Coaching-Seminare durchzuführen. 

Zum Studienzentrum gehört eine Metabolic Unit mit der folgenden Ausstattung

Indirekte Kalorimetrie

Berechnung des Grundumsatzes aus der verbrauchten Menge an Sauerstoff (O2) und der Produktion von Kohlendioxid (CO2)

Bioelektrische Impedanzanalyse

Messung der Körperzusammensetzung bestehend aus Körperwasser, Magermasse, extrazelluläre Matrix und Zellanteil

Präanalytik 

Laborräume mit Zentrifugen und Arbeitsflächen für den standardisierten Ablauf der Präanalytik der gewonnenen Humanproben (Blut, Urin, Stuhlproben)

Kooperation mit dem Lehrstuhl für Biochemie und Physiologie der Ernährung, Prof. Dr. Stefan Lorkowski

Analytik - Nahrungsfettsäuren

Laborräume für die Probenaufarbeitung und Analytik der Fettsäurenverteilung in humanen Proben mittels Gaschromatografie (Flammenionisationsdetektor)

Kooperation mit dem Lehrstuhl für Biochemie und Physiologie der Ernährung, Prof. Dr. Stefan Lorkowski

Kühlmöglichkeiten (+4 °C, -20 °C, -80 °C)

Lagerung von Studienlebensmitteln und Studienproben (Blut (Serum, Plasma), 24h-Urin, Stuhlproben)

 

Maßnahmen und Interventionen

  • Ernährungsberatung und -coaching im Rahmen der Studien
  • Beobachtungsstudien zum Ernährungsverhalten und den Ernährunggewohnheiten
  • Interventionsstudien mit
    • Studienlebensmitteln 
    • Tagesmenüplänen
    • standardisierten Diäten

Erhebungen und Fragebögen

  • Dokumentation der Ernährungsgewohnheiten (regelmäßig) mittels standardisierter Food Frequency-Protokolle (FFP) über 5 bis 7 Tage
  • Perspektivisch: Fotodokumentation von Mahlzeiten, Einkaufslisten, Kassenzetteln, Nutzung von Shopping-Apps
  • Lifestyle-Fragebögen zur Erfassung folgender Aspekte
    • Ernährungsgewohnheiten und Hintergrunddiät
    • Mahlzeitenhäufigkeit
    • körperlichen Aktivität
    • Erkrankungen und Medikation
    • Allergien und Unverträglichkeiten
    • sozioökonomischer Hintergrund

Messung ernährungsassoziierter Biomarker (Auswahl)

  • Messung von Adhärenz-Markern/Tracern (z. B. spezifische Fettsäurenprofile, Aminosäurenprofile, Farbkapseln in Studienlebensmitteln)
  • Nährstoffstatus (Fettsäurenverteilung in Plasma- und Erythrozytenlipiden, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine)
  • Messung von ernährungsassoziierten Metaboliten (Metabolomic Profiling)
  • Kardiovaskuläre Risikofaktoren
  • Marker für das Diabetes-Risiko
  • Entzündungsmarker
  • Genotypisierung der Studienteilnehmer, sofern das Einverständnis vorliegt (Untersuchung ausgewählter SNPs sowie weiterer Genomanalysen, z. B. Exom-Sequenzierung)
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